@Cartman
Ich bin mit Trenngitter bei Streifenmäusen als alleinige Methode immer auf die Nase gefallen. Den besten Erfolg hat bei mir immer Trenngitter + Etappenmethode ergeben.
Mein persönlicher Vorschlag für Deine Situation:
1. Gang zu einem guten TA
Ich würde Dir meinen in HH empfehlen, auch wenn es weit ist. Da bist Du bestens aufgehoben. Dort muß geklärt werden, ob das Tier eine nicht erkannte, feststellbare Vorerkrankung hat. Evtl. kann da auch eine Kastrationsmöglichkeit abgeklärt werden.
2. Suche nach dem geeigneten Zuchtstamm
Ich würde nach diesem Prozedere nach einem Züchter suchen, dessen Tiere wenig bis gar nicht in Beißvorfälle verwickelt waren. Es gibt ja auch bei Streifengräsern fiese und weniger fiese Sippen.
3. Mädchen oder Jungs
Ich persönlich würde (so er für gesund befunden wurde) in einem solchen Fall 2 kleine Mädchen wählen und die Sippe - sollten sie sich denn vermehren - bei entsprechender Größe trennen oder s.o. ihn doch vorher kastrieren lassen.
Möchtest partout keinen Nachwuchs, müssen es ja notwendigerweise bei vermiedener Kastration Jungs werden.
4. Methode
Wie schon geschrieben, ich würde Trenngitter mit Etappe verbinden. Erst 14 Tage Trenngitter, dann ab in die Wanne und über eine größere Box, kleinen Hamsterknast und großen Hamsterknast und in das vorerst leere Endgehege. Das würde ich dann peu à peu einrichten.
Das Gehege darf im übrigen wirklich gern größer sein. Dann ist die Chance, daß Attacken glimpflich abgehen auch größer. Die Zoffwahrscheinlichkeit erhöht sich mit der Gehegegröße jedenfalls nicht erkennbar.
5. Daumendrücken
Hoffen, daß sich der Aufwand gelohnt hat und er diesmal nicht wieder Hiebe einsteckt...
Angelus