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Haltung (AM) Hier freuen wir uns auch auf Fotos und Bauanleitungen zu Eigenbauten

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Alt 31.05.2018, 21:02   #46 (Permalink)
Extremmaus
 
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Standard AW: Afrikanische Knirpsmäuse- das große Haltungsexperiment

Nachdem die Holzkugeln quasi unberührt blieben sammelte ich sie wieder heraus. Dabei stellte ich fest, dass 3,4 angenagt wurden. Scheinen aber nicht sonderlich geschmeckt zu haben
Seit einigen Tagen haben sie dafür Tonkugeln im Gehege (wie für Hydrokultur verwendet wird), die scheinen etwas interessanter zu sein.
Bei meiner Kontrolle gestern (nur mal die vormaligen Nestkartons angehoben und unter den Zellstoff gelugt) hatte zumindest Pärchen 1 in einem der flachen Kartons 3 der Tonkugeln liegen. Die wurden also eindeutig mit einer gewissen Absicht bewegt.
Sonst ist damit allerdings (soweit ich sehen kann) noch nicht viel geschehen.
Dann konnte ich noch beobachten, dass der Bock von Pärchen 1 ein absoluter Laufradjunkie ist (der rennt darin auch tagsüber immer mal wieder), das Weibchen hingehen bekomme ich kaum zu Gesicht und sehe ich nicht im Rad (seit ich darauf achte).
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Alt 16.06.2018, 20:47   #47 (Permalink)
Extremmaus
 
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Standard AW: Afrikanische Knirpsmäuse- das große Haltungsexperiment

Wieder mal ein kleines Update:
Viel hat sich nicht getan, nur der Bock von Pärchen 1, der den Namen Remus bekommen hat, wird immer mutiger mir gegenüber. Vorhin bei der Fütterungsrunde nahm er sogar einen Pinienkern aus der Hand
Sein Mädel (Rose) sehe ich dafür gar nicht (bewusst, denn wenn ich mal schaue ist Mäuschen entweder sofort verschwunden - ein Indiz für Rose- oder es sind Klöten sichtbar )
Napoleon und Luzie ( Pärchen 2 ) bekomme ich auch kaum zu Gesicht und wenn, meist nur als flüchtendes Mäuschen. Allerdings ist ihr Gehege auch so weit oben, dass ich nur wenig Möglichkeit hab Aktivitäten zu beobachten. Nachts wird jedenfalls immernoch fleißig am Gitter geklettert und die Beiden nagen auch das Küchenpapier an, welches auf der Teiletage liegt. Und ich bin mir nicht so sicher ob sie ihr Laufrad wirklich zum Laufen nutzen oder doch eher als Ruheplatz für zwischendurch und ab und an mal als Futterlagerstätte.
Insgesamt habe ich so den Eindruck, dass Napoleon und Luzie ( Pärchen 2) mehr mit Grasrispen anfängt (benage- und samenfresstechnisch) als Remus und Rose ( Pärchen 1).
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Alt 17.06.2018, 20:31   #48 (Permalink)
Futterneidisch
 
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Standard AW: Afrikanische Knirpsmäuse- das große Haltungsexperiment

Heyo,
ich lese immer still mit, aber ich hab da ne Frage.
sind die beiden Paare kastriert, also der Bock? vielleicht hast du das auch schon erwähnt und ich habe er überlesen
liebe Grüße
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Alt 25.06.2018, 21:11   #49 (Permalink)
Extremmaus
 
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Standard AW: Afrikanische Knirpsmäuse- das große Haltungsexperiment

Hi Horst,
danke dir für dein Interesse. Nein, Remus und Napoleon sind nicht kastriert ( ist ja alles nochmal um die 5x kleiner als bei einer Farbmaus und die sind schon sehr fieselig was das Kastrieren angeht, die Hoden gerade mal stecknadelkopfgroß. Ich hab noch nicht gehört, dass sich ein Tierarzt da ran getraut hat). Eigentlich lege ich es ja auf Nachwuchs an (zumindest 1 Wurf je Pärchen) damit ich die Paardynamik während der Aufzucht etc. beobachten kann und wie die Erwachsenen mit den Jungtieren bis zu einem bestimmten Alter umgehen (sprich ab wann es zu Spannungen kommt,..). Aber irgendwie sieht es bisher noch bei beiden Pärchen nicht danach aus (was mir auch recht ist muss ich zugeben) obwohl alles harmonisch ist und sie jeweils lieb miteinander umgehen.
Da lass ich mich also noch überraschen.


Ansonsten bin ich sehr positiv überrascht, die Winzlinge werden meiner Hand gegenüber immer mutiger
Mit Remus ( Pärchen 1) hab ich quasi jeden Abend zur Fütterungsrunde ein Pinienkerndate- er wartet entweder schon auf mich oder taucht 1,2 Minuten später auf. Auch wenn er der Hand noch nicht ganz traut (das Pinienkernschnappen immernoch mit zugekniffenen Augen und schnell zupacken und wieder weg, zudem favorisiert er einen bestimmten Ort im Gehege, an dem er sich dazu wohl sicher genug fühlt) so bin ich zuversichtlich, dass er mit jedem Mal mutiger werden wird.
Erstaunlicherweise war heute die sonst änglichste der 4 Knirpse - Rose- ( Pärchen 1) auch mit von der Partie und bis auf die letzten 5mm hat sie sich an den Kern in meiner Hand ran getraut. Währendessen ist Remus sozusagen tiefenentspannt im Gehege herum geturnt (auch nahe an meinem Arm).
Da bin ich wirklich stolz auf die Beiden
Luzie und Napoleon ( Pärchen 2) flüchten zwar noch wenn ich im Gehege hantiere aber sie kommen schneller wieder hervor und zumindest einer von Beiden schien heute (aus dem sicheren Versteck heraus) schon ein wenig neugierig zu sein was die Hand und der Pinienkern anging.
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Alt 27.06.2018, 20:55   #50 (Permalink)
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Standard AW: Afrikanische Knirpsmäuse- das große Haltungsexperiment

Rose Pärchen 1 hat sich vorhin tatsächlich (nach einigen Anläufen an unterschiedlichen Stellen im Gehege) an meine Hand gewagt- allerdings mit ihrem schnellen Packen wollen (ich schätze mal mit zugekniffenen Augen, da ist die Treffsicherheit nicht so das Wahre.. ) den Pinienkern verfehlt. Danach hat sie sich nicht mehr so recht getraut und wir habens für heute dabei belassen.
( Partner Remus erwähne ich hier nicht weiter, wir haben da ja schon unsere Routine.. )

Und ein Mäuschen aus Pärchen 2 hat sich heute auch getraut. Viel hab ich nicht gesehen aber ich denke dass es Luzie war. Sie ist definitiv die Mutigste der 4 (hat auch nicht lange gefackelt und den Pinienkern zielsicher geschnappt)

Nun habe ich seit heute auch eine Ahnung (dank eines anderen, schon sehr alten Haltungsberichts) wieso es bisher nichts ist mit Nachwuchs. Scheinbar gelingt das nicht immer in 2er Konstellationen, wenns 2 Mädels mit einem Bock sind dann aber schon. Schade dass das 3te Mädel ja kurz nach Ankunft verstarb, sonst hätte ich das ja eh getestet mit den Konstellationen.
Aber nun werde ich wohl noch abwarten und (wenn die Mädels dann erst mal älter sind ) den Versuch unterlassen die Gruppe/n um 1 Weibchen zu erweitern, denn dann kanns Schlag auf Schlag gehen und ich muss im Eilverfahren entsprechende Gehege bauen obwohl ich die nächste Zeit noch ganz andere Projekte habe, die meine volle Aufmerksamkeit benötigen.
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Alt 01.07.2018, 21:56   #51 (Permalink)
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Standard AW: Afrikanische Knirpsmäuse- das große Haltungsexperiment

Nur ein kleines Update:

Erstaunlicherweise habe ich vorgestern festgestellt, dass bei Pärchen 2 die nun mutige Knirpsmaus, welche die Pinienkerne aus der Hand nimmt, nicht Luzie ist sondern Napoleon.
Somit sind es bei beiden Pärchen die Böcke, welche deutlich mutiger sind der Hand gegenüber wenngleich Luzie ja höchst wahrscheinlich ein weiblicher Bock ist (und demnach eigentlich auch mutiger sein sollte).

Bisher trauen sich die Mädels allerdings noch nicht den Pinienkern aus der Hand zu nehmen, obwohl Rose ( Pärchen 1) nun schon 3x ganz kurz davor war. Aber im letzten Moment macht sie dann doch einen Rückzieher.
Hätte ich ja nicht gedacht dass die beiden Jungs mutiger sein würden als Luzie aber gerade ist ausgerechnet sie die Scheuste der 4.
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Alt 02.07.2018, 20:50   #52 (Permalink)
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Standard AW: Afrikanische Knirpsmäuse- das große Haltungsexperiment

Rose Pärchen 1 hat sich getraut!!
(auch wenn sie noch lange überlegt hat ob sie sich nun trauen soll den Pinienkern zu greifen oder nicht, obwohl der keinen cm von ihrer Nase entfernt war )

Die beiden Herren machen das schon fast wie Profis- hinstellen so nach dem Motto "auf, jetzt mach schon, ich waarte!
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Alt 02.07.2018, 21:31   #53 (Permalink)
Krabbeltier
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Standard AW: Afrikanische Knirpsmäuse- das große Haltungsexperiment

Da zahlt sich also wieder die Geduld aus
Ich bin ja mal gespannt, was da noch so geht
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Alt 03.07.2018, 11:31   #54 (Permalink)
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@ trulla: Ja, genau.
Wobei ich die Erfahrung gemacht habe dass sie die nur da liegende/unbewegte Hand sehr unheimlich finden ( erinnert vielleicht zu sehr an eine lauernde Schlange), bewege ich sie aber etwas hin und her (nicht auf sie zu) dann sind sie sehr viel neugieriger/entspannter und von Mal zu Mal mutiger (wie man sieht)
Je mehr sie die Hand dann gewohnt sind, desto weniger muss sie bewegt werden um den Mäuschen Sicherheit zu geben.
Bei Remus z.B. kann ich schon fast ohne Seitwärtsbewegung direkt mit der Pinienkernhand auf ihn zu ohne dass es ihm unheimlich wird.
(aber ich gebe zu dass ich dafür auch erst einen Tipp brauchte obwohl ich schon bei den Degus beobachtet habe, dass scheue Fellis eher zur Leckerlihand kommen wenn man Letztere nicht ganz still hält. )

Hmm, eins der Pärchen (ich fürchte fast es sind Napoleon und Luzie Pärchen 2) ist gerade gar nicht harmonisch, da hat es letzte Nacht immer mal wieder entrüstet gepiepst.
Jetzt heißt es rausfinden bei wem es kriselt und wenn es anhält wären vermutlich ein paar Tage Auszeit voneinander das Mittel der Wahl.
Schließlich hocken sie Tag und Nacht schon seit Monaten aufeinander und haben selbst in dem großzügigen Gehege nicht die Möglichkeit sich mal gar nicht zu sehen. Das andere Knirpschen ist allgegenwärtig.

Und eine Beobachtung habe ich bisher immer vergessen zu schreiben- Remus Pärchen 1 läuft schon seit sicher 2 Wochen deutlich weniger im Laufrad.
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Alt 04.07.2018, 20:27   #55 (Permalink)
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Standard AW: Afrikanische Knirpsmäuse- das große Haltungsexperiment

Gestern Abend war Remus ( Pärchen 1) so aufdringlich nachdem er seinen Kern schon fast ganz gefressen hatte (die Backen prall gefüllt mit Pinienkernbrei oder mundgerechten Stückchen und immernoch fleißig am Kauen ) und Rose nicht anwesend, da durfte er den 2ten Pinienkern auch noch haben. Allerdings musste er die Hälfte davon abknabbern während ich noch fest hielt. Aber das hat ihn ja so gar nicht gestört

Die Nacht war ruhig (nur weiß ich nicht ob ich evtl. nur zu tief geschlafen habe um Gepiepse mitzubekommen), ich warte- bzw. höre- also noch weiter ab wie es sich mit der Pärchenharmonie weiter entwickelt.

Heute schienen mir alle Knirpse jedenfalls normal (auch was das Verhalten zueinander angeht) und- tadaaa- es haben tatsächlich alle 4 zum ersten Mal den Pinienkern aus der Hand genommen
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Alt 05.07.2018, 15:34   #56 (Permalink)
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Standard AW: Afrikanische Knirpsmäuse- das große Haltungsexperiment

Luzie und Napoleon sind jetzt getrennt ( Pärchen 2).
Letzte Nacht schien alles friedlich aber vorhin saß Luzie lange Zeit ganz untypischerweise tagsüber direkt am Plexi und sah so gar nicht gut aus (die Art wie sie atmete und sich putzte) dass ich kurzerhand (leider nur) eine 50er Duna einrichtete und auf Knirpsmausfang ging.
Meine Intuition schien richtig gewesen zu sein denn kaum war Luzie im Karton verschwunden, unter welchem sich (nochmals von einer Haushaltspapierschicht getrennt) das Hauptnest befand, begann die Piepserei wieder von vorne.
Das Einfangen war recht aufwendig, da alles Inventar unten herausgenommen werden musste und erst als ich anfing die Heuschicht umzuschichten und zu durchwühlen (tut mir sehr leid wegen der ganzen Tunnel und ihrem schönen Nest aber anders hätte ich die Beiden- bzw. Luzie- nicht eingefangen bekommen) konnte ich ihnen habhaft werden.
Napoleon war schnell gefangen und wurde auf die Etage befrachtet, auf der er auch brav blieb. Luzie war dagegen sehr viel schwerer einzufangen ( was ja gut ist bezüglich ihres Allgemeinzustands).
Verletzungen konnte ich keine erkennen.
Immerhin hat das Laufrad gerade noch (höhentechnisch) in die Duna gepasst so als kleiner Bewegungsausgleich.
Ich hoffe sehr, dass sie sich schnell wieder von dem Stress erholt, befürchte aber dass das Triezen evtl. ausgelöst wurde eben weil sie nicht 100% fit scheint.
( Kranke/ schwächere Knirpsmäuse werden va in Gruppen schnell ausgestoßen, kann also gut sein dass es bei gemischtgeschlechtlich gehaltenen Paaren ähnlich ist. Hier evtl. nur sehr abgeschwächt wegen der Gehegegröße, da es sich um ein Pärchen handelt und weil sie sich ja offensichtlich noch gut zu wehren weiß und durchaus ausweichen kann. )
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Alt 06.07.2018, 20:50   #57 (Permalink)
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Napoleon ( ehem. Pärchen 2 ) scheint von Luzies Abwesenheit sowie dem Umgestalten der großen Volletage ganz und gar unbeeindruckt zu sein.
Ich hatte erwartet dass er nach der Aktion gestern mir gegenüber wieder scheu wäre aber er tut so als wäre nichts gewesen- sogar meiner Hand gegenüber.
Dafür ist Luzie umso scheuer wobei sie letzte Nacht recht aktiv war wie ich hören konnte. Wennauch kein Vergleich zu ihren Nageanfällen/Ausbruchsversuchen, die sie ja noch vor 2,3 Monaten (? Wann sind sie ins große Gehege umgezogen? ) in der 100er Duna hatte.

Remus und Rose ( Pärchen 1) machen riesige Fortschritte
Ersterer hat gestern auch neugierig meine Hand beschnüffelt als der Pinienkern schon längst gefressen war (es also nichts mehr zu holen gab) und heute haben wir ein kleines Spiel ausprobiert "folge der Hand mit dem Pinienkern"- natürlich nur wenige cm weit und zur Belohnung durfte er dann am Pinienkern knabbern.
Das hat er erstaunlich schnell verstanden und scheint ihm Spaß zu machen. Da werde ich also sicher dran bleiben.
Und Rose hat sich vorhin das erste Mal so ganz ungeschützt (frei auf einem Karton stehend) zur Hand getraut und sich den Pinienkern geschnappt.
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Alt 15.07.2018, 20:59   #58 (Permalink)
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Mit Remus und Rose (Pärchen 1) machts echt Spaß.
Remus folgt meiner Hand mittlerweile auch auf Äste und die Teiletage. Wenn ich etwas im Heu raschle merke ich wie er richtig neugierig wird, als ob ein Jagdinstinkt erwachen würde. Auch ohne Pinienkern kommt er ohne Umschweife zur Hand (manchmal werde ich dann in den Finger gezwickt, schätze mal das ist die Strafe weil ich kein Geschenk mitbringe ) und stellt auch schon mal die Vorderpfoten darauf.
Rose wird von dem Spiel ganz neugierig und mutig- noch habe ich sie dahingehend aber nicht herausgefordert.

Napoleon und Luzie ( Pärchen 2) sind seit dem 12ten nachmittags wieder zusammen (ich hab Luzie einfach ins Gehege gesetzt, bei anderen Mäusearten auf keinen Fall nachmachen!) und noch bin ich am Beobachten.
Die erste Nacht hat es einige Male gepiepst (keine Verfolgungsjagden), die 2te und 3te Nacht war ruhig und heute habe ich es schon 1,2 mal kurz piepsen hören.
Keine super Harmonie aber ich denke noch ist es für Luzie evtl. besser als in der kleinen Duna zu sitzen und nachts am Gitter herum zu nagen.
Ich gebe aber zu dass ich jeden Tag damit rechne dass ich beide wieder trennen muss.
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Alt 21.07.2018, 22:20   #59 (Permalink)
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Napoleon und Luzie (Pärchen 2) sind seit dem 18ten wieder getrennt. Die Piepserei hatte die Nacht zuvor wieder große Ausmaße angenommen wenngleich es zu keinen Verletzungen kam.
Erstaunlicherweise war Luzie diesmal beim Einfangen wesentlich kooperativer und zeigt sich mir nun auch häufiger in der Duna. Mir scheint als ginge es ihr ohne Napoleon besser. Und letzterer ist nun einziger Herrscher in seinem Reich, was er nicht schlecht zu finden scheint. Er benimmt sich wie immer- ist weder scheuer noch anhänglicher geworden und geht seinen normalen Aktivitäten nach.
Ich denke auf einen weiteren Zusammenführungsversuch verzichte ich bis auf Weiteres.
Die Tage werde ich Luzie noch eine 2te 50er Duna dran basteln, dann hat sie auch wieder etwas mehr Platz. Was eine Dauerlösung angeht bin ich schon am Überlegen, noch steht aber kein konkreter Plan dazu.
Und was weitere Gesellschaft für sie angeht bin ich etwas ratlos. Denn sie ist definitiv nicht in Topform, somit besteht die reale Gefahr dass ein gesundes Mädel oder ein gesunder Bock sie mobben wird (und dann wäre ggFs noch ein weiteres Gehege vonnöten).

Dagegen sind Remus und Rose (Pärchen 1) nachwievor ein harmonisches Paar, wennauch nachwuchslos. Mittlerweile hat sich Rose von dem Pinienkernspiel anstecken lassen und macht mit- auch wenn sie jeweils bei der ersten täglichen Handbegegnung erstmal zwickt (manchmal auch 2 oder 3 Male bevor sie sich dem zwischen den Fingern gehaltenen Pinienkern zuwendet ). Sieht für mich so aus als wäre sie immernoch sehr aufgeregt deswegen und baut mit den "Attacken" (die können schon als niedlich angesehen werden, so ganz verletzungsfrei ) erstmal überschüssige Energie ab.
Dafür hat mich Remus schon seit einigen Tagen nicht mehr gezwickt.
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Alt 20.08.2018, 13:19   #60 (Permalink)
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Napoleon und Luzie scheinen unter ihrem Singledasein nicht sichtbar zu leiden- sie machen genau das, was sie zuvor auch gemacht haben. Sind auch jetzt weder scheuer noch anhänglicher geworden und haben augenscheinlich gesundheitlich nicht abgebaut.

Luzie hält sich mir gegenüber nachwievor bedeckt, ich muss allerdings auch zugeben, dass ich mich bei ihr gerade nicht um Vertrauensaufbau bemühe.

Napoleon hat gelernt, dass er nur vom Pinienkern bekommt wenn er an einer bestimmten Stelle am Plexi auf mich wartet und gerade bin ich dabei ihm quasi das Betteln beizubringen indem er dort immer nur ein kleines Stückchen bekommt, er also mehrmals antreten muss um einen ganzen Pinienkern zu erbeuten.

Bei Rose und Remus ( Pärchen 1) hatte es vor einigen Tagen mal gekracht (einer wurde gescheucht und hat Abstand vom Anderen gesucht), allerdings schien das ein einmaliger Konflikt gewesen zu sein, dem friedlich beigelegt wurde. Denn seitdem ist es wieder gewohnt ruhig.
Allerdings verschläft Rose die Pinienkernzeit gerade immer seit sich diese um eine gute halbe Stunde nach hinten verschoben hat. Sind beide gemeinsam aktiv erkenne ich keinerlei Spannungen.
Dafür hat Remus gelernt zu betteln und nutzt das nicht nur zur Fütterungszeit um Pinienkernstückchen abzustauben.

Ich muss zugeben dass die Knirpse mittlerweile mein Herz voll und ganz erobert haben und fast schon zu meinen liebsten nagenden Mitbewohnern geworden sind ( es wird trotzdem keine Nagerart benachteiligt) aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit.
Sie machen fast keinen Dreck, riechen im Vergleich zu anderen Arten (nicht zuletzt aufgrund ihrer Größe und dem Gehegebesatz) nicht, können mit Geduld futterzahm werden, benötigen wenig Futter (wenn mans mal mit einer Farbmausgruppe etc. vergleicht) und es ist möglich sie im normalen Wohnbereich artgerecht zu halten (wenn man ein entsprechend großes Gehege gestellt bekommt). Zudem erübrigt sich ggFs bei Böcken, alternden Weibchen und kränkelnden Mäuschen eine Vergesellschaftung.
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