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Alt 21.07.2005, 17:44   #1 (Permalink)
ingeli
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Idee stronghold / ivomec --- info

huhu
dachte das sei mal ganz wichtig
diese zusammengefassten infos sind :
(c) Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie,

die kaum verständlichen viel zu wissenschaftlichen kram
hab ich zum besseren verstehen rausgenommen


Stronhold/selamectin

Wirkungsmechanismus allgemein
Selamectin paralysiert und/oder tötet ein breites Spektrum invertebraler Parasiten dadurch, dass es eine Erhöhung der Permeabilität von Chloridkanälen bewirkt und dadurch die Erregungsübertragung in den Neuronen unterbricht. Hierdurch wird die elektrische Aktivität erregbarer Zellen von Nematoden und Arthropoden gehemmt, so dass es zur Paralyse und/oder Tod kommt

Selamectin tötet adulte Flöhe und verhindert das Ausschlüpfen der Floheier (Hair 2000; Anonymous 2000). Der Lebenszyklus der Flöhe wird dadurch unterbrochen und ein erneuter Flohbefall wird verhindert

Wirkdauer

Eine einzelne topische Dosis von mind. 6 mg/kg Selamectin ist bei Hunden und Katzen gegen adulte Flöhe während mindestens 27 Tagen hoch wirksam


Indikationen

Allgemein
Selamectin ist ein Endo- und Ektodektizid mit guter Effektivität
Der Wirkstoff ist wirksam gegen Flöhe, Zecken, Milben, intestinale Haken- und Spulwürmer sowie gegen unreife Herzwürmer

Kontraindikationen

Nur zur Applikation auf die Hautoberfläche bestimmt. Nicht oral und nicht parenteral verabreichen! - Tiere, die unter 6 Wochen alt sind, dürfen nicht behandelt werden (Demuth 1999). - Vor der Verabreichung von Selamectin sollten Hunde auf eine bestehende Herzwurminfektion untersucht werden. Falls dies der Fall ist, müssen die Tiere zuerst gegen Herzwürmer behandelt werden (Anonymous 2000).

Toxizität

Anwendungssicherheit

Die Sicherheit bei Hunden und Katzen nach topischer Verabreichung oder akzidenteller oraler Aufnahme ist unabhängig von Alter und Rasse gut Selamectin wird von allen Hunderassen und auch von Avermectin-sensitiven Collies gut toleriert.
Der Wirkstoff wird auch von trächtigen und säugenden Hündinnen und Katzen, von Zuchttieren sowie von Welpen in Alter von sechs Wochen und älter gut vertragen.
Mäuse

30 mg/kg: Keine klinischen Nebenwirkungen
100 mg/kg:
Wirkstoff wird gut toleriert, doch milde und vorübergehende Symptome (erhöhte Respirationsrate und Muskelschwäche) treten auf, doch bei allen Mäusen verschwanden diese innerhalb von 24 h nach Behandlung
300 mg/kg:
Milde Nebenwirkungen, Ptosis und Piloerektion bleiben bis 24 h bestehen

Hund
Eine Studie wurde durchgeführt, um die Sicherheit von Selamectin bei der empfohlenen Dosierung von 6 - 12 mg/kg zu bestimmen:

Selamectin zeigte keine negativen Auswirkungen auf die Reproduktion von adulten männlichen und weiblichen Zuchthunden
Die Behandlung von Zuchthündinnen während der Trächtigkeit und
Es kam zu keinen Nebenwirkungen bei mit adulten D. immitis infizierten Hunden

Avermectin-sensitive Collies
Die Anwendung ist auch bei Hunden sicher, die gegenüber anderen Avermectinen empfindlich reagieren. Auch nach der Applikation der 5-fachen therapeutischen Dosis traten keine Nebenwirkungen auf

Avermectin-sensitive Collies tolerieren Selamectin in viel höheren Dosierungen als Milbemycinoxim oder Dihydroavermectin
Trotzdem erfolgte bei einem Hund nach einer oralen Verabreichung von 5 mg/kg eine milde Ataxie

Katze
Selamectin zeigt bei adulten männlichen und weiblichen Zuchtkatzen und bei mit Herzwürmern infizierten Katzen keine Nebenwirkungen

Die orale Verabreichung der topischen Rezeptur, die akzidentell erfolgen könnte, verursachte milde, intermittierende, selbstlimitierende Salivation und Erbrechen

Selamectin ist sicher in der Anwendung bei jungen Katzen im Alter von 6 Wochen

Chronische Toxizität

Hund
Selamectin wurde Hundewelpen (ab dem Alter von 6 Wochen) 7 x monatlich topisch mit der dreifachen, fünffachen und zehnfachen empfohlenen Dosis (6 mg/kg) verabreicht. Die Behandlung zeigte keine Nebenwirkungen (Hair 2000). Die topische Verabreichung von Selamectin einmal monatlich während 3 Behandlungen mit der 3fach empfohlenen Minimaldosierung von 6 mg/kg wurde von Hunden, infiziert mit lebenden adulten D. immitis, problemlos vertragen

Avermectin-sensitive Collies
Drei topische monatliche Applikationen mit der einfachen, dreifachen und fünffachen empfohlenen Minimaldosis (6 mg/kg) werden von Avermectin-sensitiven Collies problemlos vertragen.

Katze
Selamectin (6 mg/kg topisch monatlich appliziert) ist in der Anwendung bei jungen Katzen im Alter von 6 Wochen, bei herzwurminfizierten Katzen sicher (
Selamectin wurde Katzenwelpen (ab dem Alter von 6 Wochen) 7 x monatlich die einfache, dreifache, fünffache und zehnfache empfohlene Dosierung (6 mg/kg) verabreicht.
Dabei sind keine Nebenwirkungen aufgetreten
Die viermalige empfohlene Dosierung monatlich während 6 Monaten an Katzen, infiziert mit lebenden adulten D. immitis, verabreicht wird von den Tieren gut vertragen


[
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Alt 21.07.2005, 17:44   #2 (Permalink)
ingeli
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Ivomec /Ivermectin

Eigenschaften / Wirkungen

Ivermectin gehört zur Familie der Avermectine die eine endektozide Wirkung besitzen. Durch Ivermectin werden Nematoden und Arthropoden aufgrund einer Hemmung der Impulsübertragung zwischen Nervenzellen und zwischen Nerven- und Muskelzellen gelähmt und sterben schliesslich ab. In therapeutischen Dosen zeigt Ivermectin beim Rind keine Nebenwirkungen, da es deren Zentralnervensystem kaum erreicht. Ivermectin wirkt nicht gegen Leberegel und Bandwürmer


Dosierung / Anwendung
OPTIMECTIN Pour-On darf nur in der empfohlenen Dosis von 0,5 mg Ivermectin pro kg KGW entsprechend 1 ml pro 10 kg KGW auf die Haut aufgetragen werden.


Beim Hund können bei der Behandlung von Dirofilaria immitis schock-ähnliche Reaktionen durch absterbende Mikrofilarien hervorgerufen werden.
Als häufigste Symptome wurden Schock (blasse Schleimhäute, Tachypnoe, schneller, schwacher Puls, Schwäche), Dyspnoe, Erbrechen, Pyrexie und Ataxie beobachtet. Diese treten etwa 5 Stunden nach der Behandlung auf
Lethargie/Anorexie:
Lethargie und/oder Anorexie werden häufig bei Vögeln beobachtet. Besonders Finken und Wellensitiche sind empfindlich gegenüber Ivermectin
Auch Ratten sind häufig am Tag nach der Ivermectinbehandlung sehr träge

Toxizität


Ursache einer erhöhten Empfindlichkeit
Die Ivermectinintoxikation wird durch eine erhöhte Konzentration von Ivermectin im ZNS ausgelöst. Bei den meisten Säugetieren verhindert die Blut-Hirn-Schranke den Eintritt von Ivermectin in das ZNS. Bei Ivermectin-empfindlichen Tieren wurden jedoch extrem hohe Ivermectinkonzentrationen im Hirn gemessen

Die Ursache für eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke ist ein genetischer Defekt in Form einer (Verlust-) Mutation am sogenannten multi-drug-resistance-Gen (MDR1). Das Proteinprodukt dieses Gens, das P-Glykoprotein, ist ein wichtiges Bestandteil der Blut-Hirn-Schranke.
Es kommt in grossen Mengen in der apikalen Membran der Endothelzellen der Kapillaren des ZNS vor und ist eine Transportpumpe innerhalb der Blut-Hirn-Schranke. Verschiedene grosse, hydrophobe Substrate, wie Ivermectin, Loperamid, Cyclosporin und Digoxin binden an dieses P-Glykoprotein und werden aktiv von den Endothelzellen in das Kapillarlumen zurücktransportiert .
Bei Hunden und Mäusen fehlt bei Ivermectin-empfindlichen Individuen das P-Glykoprotein in den Endothelzellen der Hirnkapillaren; sie verfügen somit nicht über diesen Schutzmechanismus.


Symptome der Ivermectinintoxikation

Die häufigsten Symptome der Ivermectintoxikation beim Hund sind:

Allgemein: Schwäche, Hypothermie
Gastrointestinaltrakt: Hypersalivation, Sabbern, Erbrechen
Respirationsapparat: Atembeschwerden
ZNS: Ataxie, Hypermetrie, Tremor, Verhaltensstörungen, Konfusion, Blindheit, Mydriasis, fehlender oculomotorischer Drohreflex, fehlender Pupillarreflex, Koma, Tod

Die Symptome treten 6 - 24 Stunden nach Applikation auf und entwickeln sich über mehrere Tage, je nach Stärke bis zu komatösen Zuständen bzw. zum Tod. Im allgemeinen gilt, dass je schneller die Toxizitätssymptome nach oraler Gabe auftreten, desto schwerer der Verlauf der Intoxikation ist. In einer Studie wurde beobachtet, dass Hunde, deren Symptomatik zwischen 4 - 6 Stunden nach Applikation begann, komatös wurden. Zeigten sich die ersten Symptome jedoch erst 10 - 12 Stunden nach Applikation, schritt die Intoxikation in der Regel nicht bis zum Koma fort

Katze
Die Symptome sind identisch mit denen beim Hund und bestehen zu Beginn in Aufregung, Lautäusserung, Diarrhoe, Anorexie, Miosis oder Mydriasis, Lähmung der Hintergliedmassen, Ataxie, Tremor, Desorientierung, Blindheit, verlangsamte, unvollständige oder fehlende Reflexe, Hypothermie, erniedrigte Atem- und Herzfrequenz, Koma.
Die neurologischen Symptome verringern sich in der Regel innerhalb mehrerer Tage und die meisten Tiere erholen sich nach 2 - 4 Wochen In schweren Fällen können Todesfälle auftreten

Fallbeispiele:

Nach der Gabe von 1 mg Ivermectin per Injektion an 7 Wochen alte Kätzchen traten 18 Studen später Diarrhoe, milde Ataxie der Hintergliedmassen und Miosis auf. Innerhalb der nächsten 72 Stunden fielen 2 Tiere in ein tiefes Koma. Nach weiteren 48 Stunden waren erste Zeichen der Erholung sichtbar. Die komatösen Kätzchen reagierten auf physische Reize mit Muskelzuckungen und Lautäusserungen. 7 Tage nach der Ivermectingabe hatten die Tiere sich vollständig erholt und waren klinisch normal. Während dieser Zeit wurden die Tiere in einem Inkubator bei 28°C gehalten, stündlich gewendet und mit 1 mg Dexamethason täglich behandelt. Alle 12 Stunden wurden 10 ml physiologische Kochsalzlösung subkutan verabreicht, die Ernährung erfolgte über eine Magensonde (

12 Stunden nach der subkutanen Gabe von Ivermectin in einer Dosierung von 0,3 mg/kg wurde ein 3 Monate altes Kätzchen komatös, reagierte nicht mehr auf externe Stimuli und zeigte eine Miosis. Die myotaktischen Reflexe und die Hirnnerven waren normal, der Würgereflex fehlte. Das Tier wurde symptomatisch und supportiv behandelt: Lagerung in sternaler Position, intravenöse Flüssigkeit, Aufrechterhalten der Körpertemperatur, befeuchtende Augensalben, künstliche Ernährung per Sonde. 7 Tage nach der Ivermectingabe starb das Kätzchen (Lewis 1994).


Ein 4 Wochen altes, 300 g schweres Kätzchen wurde nach der Gabe von 15 mg Ivermectin (250-fache Überdosierung) komatös, zeigte Salivation und starb nach 2,5 Stunden.

Ein ebenfalls 4 Wochen altes, 300 g schweres Kätzchen zeigte 2 Stunden nach der Gabe von 7,5 mg Ivermectin (125-fache Überdosierung) Ataxie und Salivation, wurde am nächsten Tag komatös und zeigte Mydriasis, leichtes Fieber, Tachypnoe und Tachykardie. Es wurde mit Neostigmin (25 µg) und 20 ml 5%ige Dextroselösung zweimalig im Abstand von 30 Minuten behandelt, starb jedoch 12 Stunden später.

2. Ein 2-jähriger, 4 kg schwerer Kater erhielt 15 mg Ivermectin (16,6-fache Überdosierung) subkutan. Er entwickelte daraufhin folgende Symptome: leichte Salivation, Lakrimation, Mydriasis, Vorfall des 3. Augenlids, Tachypnoe, Tachykardie und Ataxie. Die Behandlung bestand aus der Gabe von Neostigmin (150 µg), 100 ml 5%ige Dextroselösung und 200 ml Hartmanns-Lösung intravenös. Dies wurde nach 6 Stunden wiederholt. An den folgenden 2 Tagen wurden Neostigmin und Dextrose weiterhin 1 x täglich intravenös verabreicht. Es kam zu einer vollständigen Erholung nach 5 Tagen
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Alt 22.01.2006, 11:32   #3 (Permalink)
Nestbesetzer
 
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Wie lange kann man eigentlich eine angebrochene Tube Stronghold nach dem Öffnen noch verwenden?
stitch ist offline   Seitenanfang Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2006, 11:59   #4 (Permalink)
ingeli
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3 stunden ...
es ei denn du hast den inhalt lufticht abgefüllt ansonsten ist das zeug müll :-(
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Alt 10.03.2006, 21:12   #5 (Permalink)
Pfötchenlos
 
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und wie lange ist angebrochendes ivomec noch haltbar??
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Alt 11.03.2006, 09:34   #6 (Permalink)
grrrrrrrr wuff!!!
 
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Zitat:
3 stunden ...
boa, was??? Das Zeug ist so schweineteuer und hält drei Stunden
gibt es nicht alternativen???
Sara ist offline   Seitenanfang Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2006, 09:52   #7 (Permalink)
ingeli
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Zitat:
und wie lange ist angebrochendes ivomec noch haltbar??
das weiß ich nciht weil ich es niemals benutzen würde viel zu gefährlich ...da sind schon mäuse bei umgekommen
ausserdem hats kein depotwirkung ist also ne recht hektische sache

sara doch -> frontline (spray ) keinesfalls der spot on
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Alt 11.03.2006, 09:53   #8 (Permalink)
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wo bekomm ich des? Beim TA???
Sara ist offline   Seitenanfang Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2006, 09:54   #9 (Permalink)
ingeli
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yep
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Alt 11.03.2006, 20:08   #10 (Permalink)
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okay, dann schmeiß ich das restliche ivomec weg - ich wußte nicht, daß es so gefährlich ist...uffa.
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Alt 06.04.2006, 23:52   #11 (Permalink)
grrrrrrrr wuff!!!
 
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Zitat:
Aber es gibt ja viele Milbensorten die sehr hartnäckig sind und von nur einmal Punkten nicht sterben.

Und mit dem Punkten tötet man ja nur die aktuell auf dem Tier lebenden Parasiten, nicht aber deren Nissen und Larven und Eier welche ein paar Wochen später dann schlüpfen.

Es gibt nur wenige Milbensorten welche nach einer einzigen Behandlung dann endgültig weg sind. Bei den meisten Milbensorten muss man ja leider Wochenlang oder Monatelang jede Woche behandeln, in der Hoffnung, dass der Mist irgendwann hoffentlich vorbei sein wird. Davon zeugen ja viele Beiträge im Gesundheitsbereich.

Ich habe schon mehrmals gehört, dass es Tierheime oder Leute gibt, welche Notfalltiere wenn sie reinkommen, kurz einmal Punkten, damit dann keine Milben eingeschleppt werden... aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das hilft, wenn es nur einmal gemacht wird.
ich weiß, dass Stronghold eine Langzeitwirkung hat...aber ist die ausreichend???

Und was ist mit frontline???
Sara ist offline   Seitenanfang Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2006, 01:20   #12 (Permalink)
Hemerophobiker
 
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Von wem ist denn das Zitat, Sara?

Stronghold hat extra eine Depotwirkung, um die neu schlüpfenden Milben oder Läuse auch noch zu erwischen.

Ich persönlich mache es so:

- Bei bestätigtem Befall mit Ektoparasiten wiederhole ich die Stronghold-Behandlnung nach 3 Wochen, obwohl es heißt, die Depotwirkung mache dies überflüssig, ich mach`s trotzdem.

- Bei Neuankömmlingen, die ich ja alle mit Frontline-Spray behandle, wiederhole ich nicht --- es sei denn, sie geben mir einen begründeten Verdacht, ist aber zum Glück noch nie passiert. Bei Labormausis darf ich auch sicherlich davon ausgehen, daß sie nichts mtibringen...


Meiner Meinung nach ist das hier:

Zitat:
Original von Sara
Zitat:
Es gibt nur wenige Milbensorten welche nach einer einzigen Behandlung dann endgültig weg sind. Bei den meisten Milbensorten muss man ja leider Wochenlang oder Monatelang jede Woche behandeln, in der Hoffnung, dass der Mist irgendwann hoffentlich vorbei sein wird. Davon zeugen ja viele Beiträge im Gesundheitsbereich.

... insofern falsch verstanden, daß es nicht an der Stronghold-Behandlung liegt, wenn Milben nicht verschwinden, sondern daran, daß der Mensch zu nachlässig desinfiziert hat. Man muß immer die gesamte Umgebung der Tiere mitbehandeln. Ein einziges eiertragendes Milbenweibchen, das man übersehen hat, reicht völlig aus, um die Plage neu aufleben zu lassen.

Genauso wichtig: gepunkete Mäuse müssen unbedingt mindestens eine halbe Stunde, besser länger, in eine TB oder Duna auf Zellstoff, falls es Parasiten gibt, die versuchen, die Maus zu verlassen (je nach Milbenart machen das einige). Der Zellstoff muß danach sofort aus der Wohnung gebracht werden und die TB mit Bactazol desinfiziert. Wenn ich die Maus nur punkte und zurück in die Voli setze, brauche ich mich nicht zu wundern, daß die Milben nach 2 Wochen wieder da (bzw. immer noch da) sind.

Was auch gern falsch gemacht wird:
Die Leute haben eine Gruppe (Mäuse, Ratten, Ninchen, Meeries...), finden an einem Tier Ektoparasiten und behandeln nur dieses eine Tier. Das ist falsch, es muß immer die gesamte Gruppe behandelt werden. Denn auch wenn man es vielleicht nicht sofort sieht, so sind doch alle Tiere der Gruppe befallen. Aber viele Leute behandeln nur ein Tier und wundern sich dann, wieso nach mehreren Wochen die Milben "wieder da" sind, dabei waren sie in Wirklichkeit nicht wieder, sondern immer noch da.

Wenn man alle Tiere punktet und penibel die gesamte Umgebung desinfiziert, das heißt nirgendwo auch nur ein Fitzelchen unbehandelten Inventars übrigbleibt, dann bekommt man jede Milben- oder Läuseplage in den Griff. Und ehrlich gesagt fände ich es sehr bedenklich für die Mäusegesundheit, wenn man wochen- oder gar monatelang immer wieder die Behandlung wiederholen würde!! Es ist jedesmal Gift fürs Tier. Man muß schlichtweg gründlich sein, und falls irgendwas nicht zu desinfizieren ist: wegwerfen oder tagelang einfrieren.

Meiner Erfahrung nach liegt es jedenfalls nicht an den Mitteln gegen Milben, wenn Milben wiederkommen, sondern an der Nachlässigkeit der Menschen. Es ist immer eine Sauarbeit, gegen Parasiten anzukämpfen, aber Hygiene und Gründlichkeit sind halt enorm wichtig. Ich habe (zum Glück) bisher nur zweimal gegen Milben ankämpfen müssen und hatte keine Probleme, das in den Griff zu bekommen. Von wöchentlicher Wiederholung über Monate hinweg keine Rede. Alles gründlich durchgezogen, alles hintereinander weg (denn wenn man zB heute die Häfte macht und morgen den Rest, ist wieder alles umsonst), ich habe trotz Depotwirkung von Stronghold nach 3 Wochen alles (also auch die Umgebungsbehandlung) wiederholt (obwohl sich keiner mehr gekratzt hat), fertig. Nach der Entmilbung Klamotten wechseln und sofort so heiß wie möglich waschen oder in einen Müllsack stecken und tagelang einfrieren. Auch den Standort des Käfigs einsprühen.

Ich hab sogar nach der Entmilbung geduscht...
vindoatus ist offline   Seitenanfang Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2006, 07:05   #13 (Permalink)
ingeli
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Zitat:
Ich hab sogar nach der Entmilbung geduscht...
weißt du noch damals ...bei der großen aktion ....da haben wir sogar in goldgeist gebadet
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Alt 07.04.2006, 07:30   #14 (Permalink)
grrrrrrrr wuff!!!
 
Benutzerbild von Sara
 
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Aber wenn jetzt nissen im Fell sind...ich nehm Frontline(nach vorschrift, mit Wartezeit etc), die Milben sterben...kann es sein, dass ich nach nen paar Wochen durch diese Nissen einen Befall bekomme?
Sara ist offline   Seitenanfang Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2006, 23:04   #15 (Permalink)
Kürbiskerndieb
 
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ich wollte nur mal informativ nachfragen, woher die Infos genau stammen. Beipackzettel? TÄ-Zeitung? Institut?
Danke
kami ist offline   Seitenanfang Mit Zitat antworten
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