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Alt 19.06.2017, 12:58   #16 (Permalink)
Im Häuschen
 
Registriert seit: 25.07.2011
Ort: Bayern
Beiträge: 74
Standard AW: Extrem schüchtern

Ach ja, ich habe noch Korkröhren ect. ins Terra gegeben, damit sie mehr Unterschlupfmöglichkeiten hat.
http://mausebande.com/forum/attachme...1&d=1497869810
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Alt 19.06.2017, 18:58   #17 (Permalink)
Hausmaus im Mausehaus (o;
 
Benutzerbild von Mousyperson
 
Registriert seit: 14.11.2014
Ort: Berufspendler
Alter: 49
Beiträge: 1.290
Standard AW: Extrem schüchtern

Hintergrundberieselung hat schon oft geholfen: gewöhn die Bande an Geräusche, Fernseher, Radio und ab und zu abends was vorlesen. Da kann auch das Radio stundenlang alleine vor sich hindudeln. Natürlich angenehme Lautstärke.

Dann kann man sie an den Menschgeruch gewöhnen, indem man Papiertaschentücher ein paar Stunden am Körper trägt und die dann zum Nestbau ins Gehege gibt. Möglichst dasselbe Duschbad verwenden bzw. dieselbe Handseife.

Wenn sie anfangen, vertrauen zu fassen, mit Leckerli ködern. Dabei nicht mit der Hand hinter der Maus her, sondern kommen lassen. Leckerli möglichst auf die flache Hand legen, weil zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten sieht für die Maus aus wie Raubvogelschnabel. Dabei mit ihnen leise reden, dass sie anfangen zu begreifen Stimme=Leckerli.

Und ganz viel Geduld haben
Mousyperson ist offline   Seitenanfang Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2017, 20:06   #18 (Permalink)
mausgrau
 
Registriert seit: 04.01.2013
Ort: Ammersee
Beiträge: 5.061
Standard AW: Extrem schüchtern

Hallo Bulli,
ja, manche Mäuse sind extrem verschreckt. Meist trauen sie sich aber raus, wenn alles ruhig ist. Leider stecken sich die Mäuse mit ihrer Ängstlichkeit auch an, die andere Maus "lernt" von der scheuen Maus, daß es besser ist, wegzulaufen. Idealerweise läuft es umgekehrt: Die scheue Maus lernt, daß es gar nicht nötig ist, wegzulaufen. Leider hat es in Deinem Fall nicht geklappt.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten. Entweder Du lebst einfach damit, zwei "Phantommäuse" zu haben und hoffst darauf, daß sie sich unbemerkt gegenseitig gut tun und es mit der Zeit vielleicht etwas besser wird (siehe Tipps des letzten Beitrags). Leider lernt die Maus ja nur schwer, daß es keinen Grund gibt, wegzulaufen, wenn sie immer schon vorsorglich jeden Kontakt meidet. Manchmal überlege ich mir dann, die Maus zu "überzeugen". Ich warte bis ich - idealerweise beide Mäuse -auf einmal erwische und lasse sie in meinem Mausepullover herum laufen, bis sie sich etwas beruhigt haben und setze sie dann zurück, am besten jeden Abend. Wichtig ist, immer den selben Pullover zu verwenden, damit er irgendwann etwas nach Maus riecht. Lieb mit den Mäusen reden ist ganz wichtig.

In manchen Fällen funktioniert das ganz gut und die Maus lernt, daß nichts Schlimmes passiert. Es gibt aber auch Mäuse, die reagieren so panisch, daß sie sich gar nicht mehr beruhigen wollen, dann muß der Versuch als gescheitert angesehen werden. Also manchmal funktioniert es, aber manchmal auch nicht. Eine Maus habe ich, die seitdem mit großem Vergnügen von selbst in den hingehaltenen Pulloverärmel schlüpft. Aber ich hatte auch schon Mäuse, die waren anschließend noch scheuer (wenn das überhaupt geht).
Liebe Grüße
Fufu
Fufu ist gerade online   Seitenanfang Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2017, 05:37   #19 (Permalink)
Träumerin
Moderatorin
 
Benutzerbild von Fluse
 
Registriert seit: 21.08.2010
Ort: Ruhrpott
Beiträge: 10.624
Standard AW: Extrem schüchtern

Guten Morgen

Ach je... Und wenn du nicht an den Deckel gehst, sondern von weitem schaust? Es reicht ja, dass du sie sehen und erkennen kannst, ob ihr etwas fehlt, ob sie zB gesträubtes Fell hat, die Atmung stärker ist, irgendwo ein Knubbel zu sehen ist... Oder ob sie gesund und munter ist.. Mehr muss es ja gar nicht sein Aber das wäre schon wichtig, bevor dir etwas entgeht und das Mäuslein leidet.

Was mir ansonsten noch einfällt, ist, dass der Schutz der Gruppe fehlt. Je kleiner die Gruppe ist, desto weniger Mäuslein können aufpassen und der restlichen Gruppe Gefahr melden. Vielleicht steht der Schatz einfach immer unter Strom, weil nur eine andere Maus da ist, auf die sie sich diesbezüglich verlassen könnte
Wie ist ihre Vorgeschichte? Kennt sie größere Gruppen? Bei kleineren Gruppen ist generell wenig los, aber vielleicht wäre eine Aufstockung auf für ihre Scheu sinnvoll.

Liebe Grüße,
Sabrina
Fluse ist offline   Seitenanfang Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2017, 22:34   #20 (Permalink)
Im Häuschen
 
Registriert seit: 25.07.2011
Ort: Bayern
Beiträge: 74
Standard AW: Extrem schüchtern

Mousyperson: Meine Mäuse leben bei mir in meiner Einraumwohnung. Sie sind mittendrin. Fernseher, Radio, Hund etc. Dass mit den Taschentücher werde ich machen. Danke für den Tipp.
Vom Thema Leckerli anbieten sind wir noch sooooo weit entfernt.

Fluse: Der Deckel muss täglich geöffnet werden, da sie ja täglich frisches Wasser etc. brauchen. Ich habe KEINE Chance sie zu sehen. Sie ist mega schnell. Viel schneller als die Wildmaus, die sich täglich draussen im Kaninchengehege an den Sämereien bedient, wenn die Hasis abends da rein kommen.
Sie und vier andere , mit denen sie zusammen war, habe ich mit drei anderen Mausis vergesellschaftet. Aber da ist sie auch nie aus ihrem Versteck gekommen. Sie gräbt sich sogar ein, um bloß keinen Kontakt zu haben. Die Einzige die bei ihr war ist die, mit der ich Sie von den anderen getrennt habe.

Fufu: Diese Maus einzufangen bedeutet, jeden Tag das Terra auszuräumen, sie durch das Terra zu scheuchen bis ich sie erwische. Sie ist soo schnell, dass man sie nicht sehen kann, wenn sie von links nach rechts läuft.Wie ein Blitz. Nur Schritte in der Nähe reichen da aus.
Ich weiss auch nicht, was ich machen soll. Ich habe immer grosse Gruppen und weiss wie wichtig die Gruppe an sich ist. Nur zwei junge Mäuse, das fühlt sich so falsch an. Ich merke das täglich.
Und Du meintest ich solle sie nur so von Aussen beobachten. Keine Chance, die kommt nur raus, wenn alle schlafen.

Geändert von Bulli7 (22.06.2017 um 22:37 Uhr)
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Alt 23.06.2017, 16:31   #21 (Permalink)
mausgrau
 
Registriert seit: 04.01.2013
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Beiträge: 5.061
Standard AW: Extrem schüchtern

Hm. Also ich denke es gibt prinzipiell 3 Lösungsansätze:

1. Du nimmst es hin, daß Du "Phantommäuse" hast. Das muß ja nicht heißen, daß es ihnen nicht gut geht. Vielleicht kannst Du eine Lampe mit roter Birne aufstellen und Dich am WE nachts einmal anschleichen, um zu sehen, wie die Mäuschen sich dann verhalten. Das Problem bei dieser Lösung wäre, daß man auch nur schwer mitbekommt, wenn eine Maus krank wird und eigentlich Hilfe bräuchte. Ich habe mehrere hohle Baumstämme, die ich als Schlafhaus einsetze. Bei Gruppen, die ich im Blick behalten will und muß (Tumormäuse, andere Hospizmäuse oder schwer kranke Mäuse), stelle ich den Stamm mit der einen offenen Seite an eine Glaswand und decke die dann ab (mit einem Tuch, oder ich klebe einfach Pappe von außen mit einem Tesafilmstreifen fest). Dann kann ich die Pappe jeweils anheben und kurz in den Stamm hinein leuchten, um die Mäuse zu sehen. (Ehe die richtig wach sind, ist es schon wieder dunkel).

2. Du versuchst, die Mäuse an Dich und Deine Gegenwart zu gewöhnen. Das Problem ist dabei, daß die Maus keine guten Erfahrungen mit Dir machen kann, wenn sie Dir keine Chance gibt und immer schon vorher verschwindet, ehe ein Kontakt überhaupt zustande kommt. Hier setzt mein vorheriger Ratschlag des letzten Posts an. Falls Du das versuchen willst, dann ist es vielleicht notwendig, die Bedingungen so zu verändern, daß die Methode überhaupt angewandt werden kann. Also könnte man das Gehege für eine Zeit lang verkleinern oder so umgestalten, daß Du besser an die Mäuse herankommst. Ein guter Trick ist das Aufstellen einer Korkröhre, dann muß die Maus nicht "gefangen" werden (ist ja eher traumatisch für die Maus). Dafür stelle ich die Röhre vorher 2 Tage zu einer anderen Mäusegruppe. Der Geruch der "fremden" Mäuse scheint geradezu unwiderstehlich zu sein. Also wenn Du versuchen willst, die Mäuse durch Körperkontakt zutraulicher zu bekommen, dann muß das Gehege entsprechend umgestaltet werden.

3. Du versuchst die beiden Mäuse noch mal zu vg, am besten dann mit superlieben Kastraten. Diese Lösung ist besonders geeignet, wenn Du das Gefühl hast, die Mäuse vermissen den Schutz einer größeren Gruppe (zu groß soll sie wohl in diesem Fall nicht sein, das hat das Mäuslein ja nicht so gut vertragen. Also vielleicht 2 Kastraten, höchstens 3). Diese Lösung hat den Vorteil, daß sie einer normalen Gruppendynamik eine Chance gibt und zudem mit dem Lösungsansatz 2. kombiniert werden kann, da die Mäuse für die VG wieder kleiner gesetzt werden müssen. Wenn es aber nicht klappt, ergibt sich das Problem, wie man dann wiederum die Kasträtchen unterbringt.

Das sind die Möglichkeiten, die ich sehe. Bei welcher davon die größte Chance besteht, die Situation für die Mäuse zu verbessern, kannst Du selbst sicher am ehesten einschätzen.
Viele Grüße
Fufu

Geändert von Fufu (23.06.2017 um 16:34 Uhr)
Fufu ist gerade online   Seitenanfang Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2017, 17:08   #22 (Permalink)
Hausmaus im Mausehaus (o;
 
Benutzerbild von Mousyperson
 
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Standard AW: Extrem schüchtern

Noch eine gute Idee: Mir scheint Dein Mausaqua steht sehr exponiert und hell, da fühlen sie sich wahrscheinlich wie auf dem Präsentierteller im Freien und sehen keine Chance für Deckung außer: Leben als Phantommaus. Ich würde übergangsweise mal die linke Seite zum Fenster, die Rückseite und rechte Seite von außen mit Packpapier abkleben, so dass es im Inneren mehr "Muschebubu" ist und sie sich nicht ganz so "allem ausgesetzt" fühlen. So vollkommen lichtdurchflutet ist eher untypisch für Mäuse.
Mousyperson ist offline   Seitenanfang Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2017, 21:48   #23 (Permalink)
Im Häuschen
 
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Standard AW: Extrem schüchtern

Erst mal vielen vielen Dank für Eure Mühe. Ich werde mir Eure Vorschläge alle noch mal durch den Kopf gehen lassen und mich dann für einen entscheiden.�� Aber ich tendiere schon jetzt zu den Kastraten.

Geändert von Bulli7 (25.06.2017 um 21:50 Uhr)
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